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Eintauchen in einen schlafenden Vulkan

Pulvermaar

Das Pulvermaar bei Gillenfeld ist ein echtes Naturwunder der Vulkaneifel – einer der tiefsten und spektakulärsten Seen Deutschlands.

Hier ist das Wichtige im Überblick:

1. Das „Auge der Eifel“

Ein Maar entsteht, wenn aufsteigendes heißes Magma auf Grundwasser trifft. Die gewaltige Wasserdampfexplosion reißt einen Krater in den Boden.

  • Fast perfekt rund: Das Pulvermaar ist für seine fast kreisrunde Form bekannt.

  • Enorme Tiefe: Mit einer maximalen Tiefe von etwa 72 Metern ist es der tiefste Maarsee der Eifel und einer der tiefsten Seen in ganz Deutschland.

  • Kristallklar: Da das Maar keinen oberirdischen Zufluss hat und nur durch Grundwasser gespeist wird, ist das Wasser außergewöhnlich sauber und klar.

2. Ein Paradies für Sommertage

Im Gegensatz zu manchen anderen Maaren, die unter Naturschutz stehen und nicht betreten werden dürfen, ist das Pulvermaar ein beliebtes Freizeitziel:

  • Naturfreibad: Es gibt ein wunderschönes Freibad direkt am Ufer. Das Schwimmen im tiefblauen, kühlen Wasser mitten im Vulkankrater ist ein besonderes Erlebnis.

  • Bootfahren: Du kannst dir Ruder- oder Tretboote leihen, um das Maar vom Wasser aus zu erkunden.

  • Rundwanderweg: Ein etwa 2,3 km langer, schattiger Weg führt einmal komplett um das Maar herum – perfekt für einen entspannten Spaziergang.

3. Geologische Bedeutung

Das Pulvermaar gehört zum UNESCO Global Geopark Vulkaneifel. Die steilen Kraterwände sind von einem dichten Buchenwald bewachsen, der auf den fruchtbaren vulkanischen Ablagerungen (Tuffe) besonders gut gedeiht. Geologen schätzen das Alter des Maares auf etwa 20.000 bis 30.000 Jahre.

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